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Dachse auf der Eisenstraße

Wenn Ihr auf der Eisenstraße unterwegs seid, dann passt bitte auf, dass Ihr nicht über einen der netten Gesellen mit der schwarz-weißen Gesichtsmaske stolpert. Denn in Zukunft werden sich vermehrt Dachse auf der Eisenstraße herumtrollen und Euch hier und da an diesem oder jenen Ort begegnen. Haltet also die Augen auf und spitzt die Ohren: wenn ihr ein Quieken oder Keckern hört, dann könnte das der Franz sein - oder sogar die Frieda.

Die Dachsfamilie "vom Hohlweg"

Vor über 200 Jahren – so nimmt man an – haben sich Vorfahren unserer Dachsfamilie in ihrem Bau in einem der vielen Hohlwege, die unsere Region durchziehen, niedergelassen. Seitdem nennt sich die Dachsfamilie mit Nachnamen „vom Hohlweg“. Die Dachsfamilie "vom Hohlweg" lebt hier jetzt schon in der 10ten Generation - wenn man in Dachsalter rechnet und Dachse werden ungefähr 20 Jahre alt. Da aber Dachse schon mit einem Jahr erwachsen sind und Kinder bekommen können, müsste man genau genommen sagen: in der 200ten Generation. Denn mit den Kindern fängt eine neue Generation an. Aber wir rechnen in „Großelterngeneration“, denn sonst wird es schwer werden, den Erzählungen von Großvater Friedhelm Dachs zu folgen. Schließlich ist Großvater Friedhelm der Familienälteste und damit der kundige Geschichtenerzähler unserer kleinen Dachsfamilie.
Friedhelm Dachs lebt nach wie vor im Familienstammbau im Hohlweg, gemeinsam dem ein oder anderen Familienmitglied und vor allem mit seinen jüngsten Enkelkindern Franz und Frieda und einem Regenwurm, den sich der Enkel als Haustier zugelegt haben (entschieden gegen seinen Willen, denn eigentlich sind Regenwürmer zum Fressen da).

Und hier sind sie:

Was man über Dachse wissen sollte

Die nachtaktiven Tiere mit der markanten Gesichtsmaske sind tatsächlich sehr "traditionsbewusst", denn ihre unterirdischen Wohnungen werden von Dachsgeneration zu Dachsgeneration weitervererbt und stetig erweitert, so dass das Wohnsystem hunderte Meter lange Gänge und zig Wohnkessel umfassen kann. Dachse bauen am liebsten in Hanglage und lassen sich unter anderem in Hängen von Hohlwegen nieder.

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Großvater Friedhelm Dachs vom Hohlweg

Großvater Friedhelm Dachs hat immer viel zu erzählen, denn mit 25 Jahren ist er ein richtig alter Dachs (Dachse werden normalerweise bis zu 20 Jahren alt) und hat schon vieles erlebt. Außerdem hat er – wie andere Großväter und -mütter auch – die ehrenvolle Aufgabe, die Familiengeschichte an seine Kinder, Enkel und Urenkel weiterzugeben.

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Frieda und Franz Dachs

Frieda und Franz Dachs gehören zu der Art Zwillinge, wie sie verschiedener nicht sein können und das nicht nur deshalb, weil sie Junge und Mädchen sind. Vor allem aber sollte man sich von dem knuddeligen und harmlosen Äußeren der beiden nicht täuschen lassen.

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Würmeken Regenwurm

Dachse haben Regenwürmer zum Fressen gern, das weiß doch jedes Kind. Warum sollte sich also ein Dachs einen Wurm als Haustier halten, wenn nicht mit dem Ziel, ihn zu fressen, wenn er durch reichhaltiges Füttern dick und rund genug geworden ist?

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Franz der Dachs als Markscheider

Ich bin es: der Franz! Auch wenn ihr mich nicht direkt auf den ersten Blick erkennen könnt. Sehe ich nicht schick aus? Diese ollen Klamotten habe ich in einer der hintersten Kammern unseres Dachsbaus gefunden. Von Großvater Dachs weiß ich, dass es sich hierbei um eine Markscheider-Tracht handelt, die mein Urgroßvater irgendwo gefunden oder geklaut und dort versteckt hat.

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Franz der Dachs als Bergmann

Hey ho, hey ho… ich bin der achte Zwerg! Nein, ich bin jetzt nicht völlig durchgedachst. Ihr wisst wohl nur nicht, was Zwerge mit Bergbau zu haben. Das bin ich nämlich, ein Bergmann und genau das waren Zwerge auch: Bergmänner, die in Stollen nach Erzen und sogar Silber gegraben haben.

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Franz der Dachs als Hüttenmann

Der Countdown läuft: 3, 2, 1, 0 – Los! Ich, Franz der Dachs, geht in die Geschichte der Raumfahrt als erster Dachs auf dem Mond ein. Was ich in der Hand habe, ist aber keine Suppenkelle, das ist mein Forschungsinstrument zur Aufnahme von Mondstaub.

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Franz der Dachs als Schmied

Mannomann, war das anstrengend. Das hat man jetzt davon, wenn man zu neugierig ist. Eigentlich wollte ich heute nur einen harmlosen Streifzug durch die Menschensiedlung unternehmen und habe dabei eine alte Schmiede entdeckt. Eigentlich wollte ich einfach nur einmal meine dicke Nase reinstecken und zuschauen, wie die starken Männer mit ihren schweren Hämmern auf dem Amboss ein Hufeisen fertigen.

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Franz der Dachs als Fuhrmann

Meine Lieblingsbeschäftigung: einfach faul herumliegen und träumen. Das hat ein Dachs gerne! Dem Großvater habe ich erzählt, dass ich gerne Fuhrmann werden möchte, wenn ich mal groß bin. Den ganzen Tag auf dem Bock zu sitzen, finde ich einfach cool. Ich meine nicht den Kutschbock, sondern auf den „Bock“, also den Fahrersitz, von einem großen LKW, so einem Megaliner oder so.

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Grafiken und Texte

Grafiken Frieda, Franz, Friedhelm Dachs, Würmeken: Morphisto Design - Gerhard Kania

Texte: Susanne Thomas

Das Dachs-Freundebuch als PDF Download

Hier findet Ihr das Dachsfreundebuch als Download

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WasserEisenLand e. V. (Hg.), Erlebnisführer Eisenstraße Südwestfalen. Die Eisenstraße und ihre Geschichte. Klartext-Verlag Essen, 2016. zahlr. farb. Abb., Broschur, 14,95 €, ISBN 978-3-8375-1669-2
Erhältlich im Buchhandel.
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