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Kulturlandschaft erleben

Lehrpfade und Bodendenkmäler: Entdecken und erforschen Sie unsere historische Kulturlandschaft.-

 

Kreis Altenkirchen

Stahlsteingrube Guldenhardt

Im Gebiet der ehemaligen Stahlsteingrube Guldenhardt haben sich auf engem Raum sehr viele montanarchäologische Relikte des frühen Bergbaus erhalten. Auf einer QR-Code-Wanderung entlang der Spuren der Stahlsteingrube lässt sich die Entwicklung des Bergbaus vom 17. bis zum Ende des 19. Jahrhunderts in der Landschaft ablesen.

Die Bergwerke Bollnbach und Stahlert

Im Gelände der Gruben Bollnbach und Stahlert haben sich zahlreiche ausdrucksstarke Relikte des Eisenerzbergbaus erhalten. Hier läßt sich die Geschichte von den ersten Anfängen bis zum Ende im Industriezeitalter nachvollziehen.

Gruben-Wanderweg "Rund um Brachbach"

Die Strecke führt an 33 ehemaligen Grubenanlagen vorbei. 25 Tafeln informieren über Pingen, Stollen und weitere Relikte der Bergbauzeit, wie z.B. zur Halde der Grube "Himmelswonne" und den Resten einer alten Erzwasch- und Aufbereitungsanlage der Grube "Florentin". Zu sehen sind außerdem die Alte Brachbacher Hütte und die Alte Mühle, die bis 1895 in Betrieb war. Der Rundweg kann über einen alten Bergmannspfad verlängert werden.

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Basalt und Erz - Grubenwanderweg Daadener Land

Der Wanderweg gibt einen Überblick über die Bergbau- und Hüttengeschichte - viel Interessantes ist den Hinweisschildern zu entnehmen. Markante Stationen sind der Hohenseelbachskopf, das Naturschutzgebiet "Malscheid" am Silbersee sowie die Gruben San Fernando und Füsseberg. Mögliche Schlusspunkte bilden das Kreis-Bergbaumuseum in Herdorf-Sassenroth und das Heimatmuseum in der "Alten Post" in Daaden.

Grubenwanderweg Niederfischbach

Hier bot die Welt unter Tage eine besonders reiche Palette. Außer Eisenerz konnten silberhaltiger Bleiglanz, Schwefelkies und Zinkblende abgebaut werden. Bergbau und Hüttenwesen verhalfen den Menschen zu bescheidenem Wohlstand. Das Ortsbild wird durch die katholische Kirche, den "Siegerländer Dom", geprägt. Der Rundwanderweg verläuft über verschiedene Stationen, u.a. die Gruben Fischbacherwerk, Wüstseifen und Glücksbrunnen.

Gemeinde Neunkirchen

Bergbaupfad Salchendorf

Von Neunkichen-Salchendorf über den Steimelskopf, den Pfannenberger Aussichtsturm geht die Halbtagestour es zum Wodanstollen. Am Weg geben sieben erklärende Tafeln Informationen zum Thema Bergbau und Verhüttung - die farbigen Aqarelle sind von der Neunkirchener Künstlerin Jutta Weyl. Das Wegesymbol sind grüne "Schlägel und Eisen" auf weißem Grund.

Ansichten - Aussichten

Schwierigkeit: mittel Strecke: 37 km Dauer: 11 h Aufstieg: 902 m Abstieg: 902 m
Skulptur am Ansichten-Aussichten in Neunkirchen

Etappentour aussichtsreich geologische Highlights Rundtour Einkehrmöglichkeit kulturell / historisch botanische Highlights

Schöne und sehr abwechslungsreiche Wanderung, die man aufgrund ihrer Länge am Besten in zwei Tagen erwandert.

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Gemeinde Burbach

Buchhellertal mit Peterszeche

Auf alte Bergbaurelikte trifft man im wildromantischen Buchhellertal. Zunächst ist es kaum zu glauben, dass in diesem abgeschiedenen Tälchen einstmals die Wirtschaft florierte, aber die ausgedehnten Abraumhalden der ehemaligen "Grube Peterszeche" und weiterer Gruben sind nicht zu übersehen. Die Bergwerksgeschichte des Buchhellertals begann wahrscheinlich bereits um 1500 und endete 1919 mit der Schließung der Grube “Mückenwiese“.

Landhaus ILSE

Das im Bauhausstil errichtete Gebäude „Landhaus ILSE“ ist mit dem einstigen Bergbau in Buchhellertal verbunden. Es wurde 1924 in Form eines Atriumhaus erbaut und diente wohl anfangs dem Bergwerksdirektor Willi Grobleben und den Gästen als komfortable Unterkunft. Im banachbarten Buchhellertal baute Grobleben eine besondere Heilerde ab. Später wurde es als Wohnhaus genutzt.

Hohlwege "Alte Mainzer Straße" in Burbach

Von der Lipper Höhe über Burbach und Gilsbach bis nach Wilnsdorf führt die Landstraße 723, die in vielen Abschnitten parallel zur vermutlich mittelalterlichen „Mainzer Straße“ verläuft. Diese war einst eine wichtige Verbindung zwischen dem Siegerland mit seiner Eisenerzförderung und -verarbeitung und dem bedeutenden Handelsplatz Mainz.

Gemeinde Wilnsdorf

Eisenzeitlicher Schmelzofen Obersdorf

Im Wald bei Wilnsdorf-Obersdorf (Rödgen) wird die Eisengewinnung zur Keltenzeit (ca. 500 v. Chr.) dargestellt. Zu sehen sind die wiederaufgebauten Originale eines Schmelz- und eines Schmiedeofens aus Lehm und Bruchsteinen unter einem Schutzdach. Von mehreren Eisenschmelzöfen eines Hüttenplatzes am Wasserlauf der Silberquelle war dieser am besten erhalten. Nach geringfügiger Restaurierung erhielt er das Aussehen wieder, das er vor mehr als 2.000 Jahren hatte.

Siegerländer Rieselwiese Rinsdorf

Nach historischem Vorbild ist bei Wilnsdorf-Rinsdorf eine Rieselwiese in der alten Siegerländer Wiesenbautechnik angelegt worden. Die erste urkundliche Erwähnung der Wiesenbewässerung datiert auf das Jahr 1534. Gute Heuwiesen waren zu jener Zeit sehr knapp, weil für das Schmelzen des Eisenerzes viel Holzkohle benötigt wurde und Wälder deshalb nicht gerodet wurden. Für Wiesen bleiben nur die feuchten Talgründe. Als frühe Form der künstlichen Bewässerung war die Rieselwiese in vielen Bachtälern des Siegerlandes ein fester Bestandteil des Landschaftsbildes.

Arrestgebäude Wilnsdorf

Das Arrestgebäude - eines der ganz wenigen seiner Art, die heute noch vollständig erhalten sind - ist ein Beispiel dafür, wie polizeiliche Aufgaben in früherer Zeit wahrgenommen wurden. Im Inneren befinden sich vier gleich große Räume: Der Eingangsflur mit vorgebautem Abort und einer Treppe in den Dachraum, ein Wachraum und zwei Arrestzellen. 120 Jahre lang, zwischen 1839 und 1959, wurden große und kleine 'Bösewichte', aber auch Verfolgte des NS-Regimes und einmal sogar zwei britische Bomberpiloten, für kurze Zeit im 'Räst' untergebracht und anschließend der Staatsanwaltschaft in Siegen überstellt.

Auf Bergmannspfaden

Schwierigkeit: leicht Strecke: 15 km Dauer: 5 h Aufstieg: 282 m Abstieg: 283 m

aussichtsreich geologische Highlights Rundtour kulturell / historisch

Dieser Themenweg, mitten in einer ehemals regen Bergbauregion gelegen, führt auf abwechslungsreichen „Bergmannspfaden“ zu zahlreichen alten Stollen und Grubenarealen.

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Stadt Siegen

Monte Schlacko

Der Monte Schlacko – das Wahrzeichen des Siegener Hüttentals – entstand aus der Schlacke der „Bremer Hütte“ (1873-1930). Die Schlacke wurde per Seilbahn zur Halde gebracht, woran heute noch ein Eisenpfeiler auf dem Gipfel erinnert. Die einstige Mondlandschaft ist heute ein Naturschutzgebiet, da sich auf dem nährstoffarmen, schwermetallhaltigen Boden seltene Pflanzen und Tiere angesiedelt haben.

Stadt Kreuztal

Historischer Hauberg Fellinghausen

Der "Siegerländer Hauberg" gilt als eine hochentwickelte Sonderform der Niederwaldwirtschaft, deren ressourcenschonende Kreislaufwirtschaft den Raubbau von Holz verhinderte. Er prägte über Jahrhunderte hinweg die Siegerländer Landschaft. Auf dieser Waldfläche der Waldgenossenschaft Fellinghausen lebt die alte Wirtschaftsform weiter.

Kronprinz-Friedrich-Wilhelm-Erbstollen

Der Kronprinz-Friedrich-Wilhelm-Erbstolln in Kreuztal wurde 1826-1878 erbaut und stellt eine untertägige Verbindung zu den Gruben in Müsen (Stadt Hilchenbach) her. Auf einer Länge von gut 4 km führt er nach 2,8 km zu den Ferndorfer Gruben an der Martinshardt von dort zum Stahlberger Gang in Müsen. Mit dem Stahlberger Erbstollen entstand damit eine 5.145 m lange untertägige Verbindung, die die Gruben der Martinshardt, in erster Linie aber den Müsener Stahlberg entwässerte.

Hohlwege am Krombacher Schlag / Altes Heck

Der Krombacher Schlag auf dem 'Alten Heck' ist ein historischer Grenzübergang an der Siegener Landhecke. Von der alten Wegtrasse sind noch zahlreiche Hohlwege zu erkennen. Es ist davon auszugehen, das dieses Teilstück einer Kunststraße, die von Frankfurt über Siegen, Olpe, Meinerzhagen, Breckerfeld und Hagen (Hagen-Frankfurter Chaussee) weiter nach Holland führte, bereits als einfache Wegeverbindung seit dem Mittelalter bestand.

Hohlwege im Fröhningerholz

Die Hohlwege im „Fröhningerholz“ liegen zwischen den Höhen von Kilgeshahn und Mühlenkopf in Kreuztal-Ferndorf. Es handelt sich um Überreste einer Wegeverbindung vom „Aherhammer“, einem ehemaligen Eisenhammer (erste Erwähnung 1417), nach Bottenbach mit Anschluss an die alte Fernstraße von Arnsberg bzw. Olpe nach Siegen. Die Route verlief durch das Flurstück “Fröhningerholz“ - der Name stammt vermutlich von “Fröhlichshof“, einem der vier Urhöfe von Ferndorf.

Magazin und Hüttenmeisterhaus Lohe

In den ehemaligen „Loher Hütten- und Hammerwerken“, erstmals 1439 erwähnt, wurde in der ersten Hälfte des 19. Jh. einer der ersten mit Koks befeuerten Hochofen im Siegerland in Betrieb genommen. Von der Hütte, den Hämmern und Lagergebäuden steht heute nur noch das alte Magazingebäude in dem früher Kohle gelagert wurden. Er liegt nahe am Kindelsbergpfad, der am einstigen Hüttenweiher vorbei führt. Erhalten ist auch das Hüttenmeisterhaus aus dem Jahre 1718.

Bergbaurelikte und Hüttenkultur im Zitzenbachtal Ferndorf

Das Zitzenbachtal in Kreuztal-Ferndorf ist eines der ältesten besiedelten Täler im Siegerland. Eisen, Blei, Kupfer, Zink und ein bisschen Silber hat man hier früher aus der Erde geholt – heute noch sichtbare Halden, Schlacken und fast verfallene Stolleneingänge zeugen davon. Zu finden sind seltene „Erzpflanzen“ wie die Strandgrasnelke, Hallers Schaumkraut, geflecktes Knabenkraut und Blauschwingel. Das Naturfreibad und viele urige Waldhütten machen das romantische Tälchen auch kulturgeschichtlich sehr interessant.

Reiterstellwerk „Kf“ in Kreuztal

Das Stellwerk 'Kf' (Kreuztal Fahrdienstleiter) liegt an der Ruhr-Sieg-Strecke im Teilabschnitt Altena-Siegen, der im Jahre 1861 eröffnet wurde. Am 14.10.1923 als elektromechanisches Befehls- und Fahrdienstleiterstellwerk in Betrieb genommen, diente es als Ersatz für ein älteres mechanisches Stellwerk. Es wurde als brückenartiges Reiterstellwerk in konventioneller Bauform errichtet.

Kindelsbergpfad

Schwierigkeit: mittel Strecke: 14 km Dauer: 5 h Aufstieg: 407 m Abstieg: 407 m
Kindelsberg - Aussicht

aussichtsreich geologische Highlights Rundtour Einkehrmöglichkeit botanische Highlights

Der Kindelsbergpfad verknüpft auf eindrucksvolle Art und Weise tolle Wanderwege mit vielfältiger Flora und Fauna, führt zu zahlreichen Zeugnissen des Bergbaus und krönt all dies mit überragenden  Panoramablicken.

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Stadt Hilchenbach

Mittelalterliche Bergbausiedlung Altenberg

Auf der Höhe zwischen den alten Bergmannsorten Littfeld und Müsen liegen Reste der verlassenen Bergbausiedlung Altenberg, eine der bedeutendsten mittelalterlichen Bergbausiedlungen Europas. 1963 fand dort man Scherben und Metallteile und legte bei mehreren Grabungen zwischen 1970 und 1984 die Reste einer Siedlung aus dem 13. Jahrhundert frei.

Ehemalige Arbeiterhäuser in Hilchenbach

Durch die Umwandlung des 1769 errichteten Dahlbrucher Reckhammers in eine Eisengießerei der Gebrüder Klein (1834/35) und dem verstärkt einsetzenden Bergbau in Müsen wurden nachweisbar ab 1856 sogenannte Arbeiterwohnungen für die auswärtigen Arbeiter und Bergleute erbaut, die nur am Wochenende ihre Familien aufsuchen konnten. Die errichteten Gebäude standen meist in unmittelbarer Nähe der Betriebe, damit diese recht schnell ihre Arbeitsstätte erreichen konnten.

Eisenstraße im Rothaargebirge

Die Eisenstraße im Rothaargebirge - auch Kohlenstraße genannt - ist eine alte Handelsstraße über die jahrhunderte lang Holzkohlen vom Wittgensteiner ins Siegerland transporttiert wurden bzw. in umgekehrter Richtung seit der frühen Neuzeit auch Roheisen vom Siegerland ins Wittgensteiner. Sie verläuft auf ländlichen Gebieten der Städte Hilchenbach, Bad Laasphe und Netphen besonders im Bereich der Quellen von Eder, Sieg und Lahn (L 722).

Breitenbachtalsperre

Die Breitenbachtalsperre ist als Ausflugsziel mit Einkehrmöglichkeit sehr beliebt bei Freizeitsportlern und Spaziergängern. Um die Breitenbachtalsperre führt ein 5,27 km langer Rundweg, der zum Wandern, Radfahren und Inlinern einlädt und ein 7km langer Kalorienpfad. Auf Schautafeln an der Sperrmauer sind viele Informationen rund um das Thema Wasser, die Geschichte der Wasserversorgung sowie Details zu den beiden Diegerländer Reservoirs Breitenbach- und Obernautalsperre anschaulich dargestellt.

Stadt Freudenberg

Alte Brüderstraße (in Freudenberg)

Die alte Brüderstraße war ein Fernhandelsweg, der von Köln kommend im heutigen Kreis Siegen-Wittgenstein über Freudenberg bzw. Siegen in Richtung Marburg führte. Sie war die wichtigste Verbindung zwischen Rheinland und Hessen und folgte den Pfaden, welche zur Zeit der fränkischen Besiedlung in den Höhenlagen entstanden waren, denn die Täler waren damals sumpfig und kaum passierbar. Die Höhenwege hingegen hatten durch das Hanggefälle eine natürliche Entwässerung.

Historische Eisenstraße auf der Wilhelmshöhe

Unweit der A 45, auf der Wilhelmshöhe bei Freudenberg (Kreis Siegen-Wittgenstein) haben Archäologen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) im Jahr 2008 die Reste der jahrhunderte alten 'Eisenstraße' freigelegt und dokumentiert. Die 'Eisenstraße' führte von Siegen über Freudenberg bis in das Bergische Land und heißt so, weil auf dieser Ferntrasse vom späten Mittelalter bis mindestens ins 18. Jh. hinein vor allem Eisenerze aus dem Siegerland exportiert wurden.

Villa Bubenzer

Der Kokosnußölfabrikant Carl Bubenzer ließ sich 1902-04 in repräsentativer Lage auf dem Bergsporn „Trulich“ eine standesgemäßes Domizil errichten. Das großzügige im Heimatschutzstil und mit Jugendstilschmuckformen erbaute Wohnhaus erhielt an der Nord-Ost-Ecke einen Aussichtsturm. Aus den Turmzimmern kann man noch heute die Bahnhofstraße mit ihren im 19. Jahrhundert entstandenen Villen überblicken.

Gambachsweiher

Der 1611 erstmals erwähnte Weiher im Gambachstal ist er ein einzigartiges Objekt der Gewerbe- und der Industriegeschichte des Siegerlandes und der angrenzenden Regionen als ein Beispiel für den ökologisch sorgsamen und gleichzeitig effektiven Umgang mit der Ressource „Wasser“. Abseits der Straßen und an einem überregionalen Fahrradweg, der von der Sieg bis zum Biggesee führt, lädt er heute in idyllischer Umgebung zum Verweilen, Entspannen und Angeln ein.

Industrieskulptur Dampfhammer in Freudenberg

Der Dampfhammer ist ein Außenexponat des Technikmuseums Freudenberg in Freudenberg-Wilhelmshöhe. Der 3 Tonnen schwere Bär, so wird der Schmiedehammer genannt, bearbeitete einst im Hilchenbacher Hammerwerk Vorlaender mit bis zu 150 Schlägen in der Minute die 1000 Grad heißen und bis zu 5 Tonnen schweren Blöcke. Der Betriebsdruck des heißen Dampfes lag bei etwa 10 bar.

Achenbachsche Scheunengruppe

Nach der Freudenberger Feuersbrunst von 1666 durften die brennbaren Vorräte an Holz, Stroh und Heu nicht mehr in der Nähe der Wohnhäuser gelagert werden. Deshalb wurden, auf Anordnung des Landesherrn, große Scheunengruppen außerhalb des Fleckens errichtet. Die Achenbachsche Scheunengruppe erinnert an den ursprünglich bäuerlichen Charakter der mittelalterlichen Stadt. Im Gefolge der Industrialisierung wurden Land- und Haubergswirtschaft im Nebenerwerb betrieben. Viele Männer arbeiteten in benachbarten Bergbaubetrieben, vor allem in der Gosenbacher Grube Storch und Schöneberg.

Gemeinde Wenden

Museumswanderweg "Auf alten Fuhrmanns- und Köhlerwegen"

Schwierigkeit: Strecke: 8 km Dauer: 2 h Aufstieg: 130 m Abstieg: 130 m
Wendener Hütte

aussichtsreich kinderwagengerecht Rundtour Einkehrmöglichkeit familienfreundlich kulturell / historisch

Der kultur- und naturkundliche Museumswanderweg liegt an der "Eisenstraße Südwestfalen". Start- und Endpunkt des Rundweges ist die Wendener Hütte. Entlang des Weges führen Informationstafeln den Wanderer in die Besonderheiten einer Kulturlandschaft ein, die durch die zunehmende Nutzung natürlicher Ressourcen für das eisenerzeugende und -verarbeitende Gewerbe seit dem 18. Jh. entstanden ist.

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Biggequelle und Dreiherrenstein bei Hühnerkamp

Die Biggequelle liegt im Wendener Ortsteil Römershagen. Ein mit groben Steinen gespickter Bachlauf nimmt das noch wenige Quellwasser auf und füllt nach 16 km einen der größten Stauseen Deutschlands. Er dient vor allem der Speicherung von Rohwasser für das Ruhrgebiet, um eine gleichmäßige Wassermenge in der Ruhr sicherzustellen.

Dreiherrensteine am Kamp

Bereits 1575 ist der Grenzstein am Kamp an der Grenze der Gemeinden Friesenhagen, Reichshof und Wenden auf der sog. Mercator-Karte vermerkt. Heute stoßen auf einer Höhe von 467 m über NN im Kreuzungspunkt uralter Handelswege (Brüderstraße und Hileweg) die Bundesländer Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz zusammen.

Stadt Drolshagen

Schlüsen-Lehrpfad Junkernhöh

"Schlüsen" - eine mundartliche Bezeichnung für Hohlwege - sind die Zeugen alter Handelswege. Sie waren unbefestigt und erhielten ihre Form durch stetige Nutzung. Drolshagen hat seit jeher eine bedeutsame Einbindung in ein überregionales Netz von Handelsstraßen, wie z.B. die Eisenstraße. Deswegen findet man im Drolshagener Land eine Vielzahl von Hohlwegen, die vor allem im Mittelalter genutzt wurden. Damals waren sie die Lebensadern der Region. Dank zahlreicher Informationstafeln ist der Lehrpfad gut im Alleingang zu erkunden. Führungen können ebenfalls gebucht werden.

Hohlwege an der Listerquelle (Eisenstraße)

Bei den Hohlwegen an der Listerquelle handelt es sich um einen Rest der von Meinerzhagen kommenden und über Lüdenscheid nach Hagen führenden Eisenstraße.

Altes Kloster Drolshagen

Im Jahr 1235 schenkten Graf Heinrich III. von Sayn und seine Gemahlin Mechtildis von Landsberg den Zisterzienserinnen zur Gründung eines Klosters in Drolshagen den dafür notwendigen Grundbesitz. Mit zur Stiftung gehörte der Ausbau der Kirche als gemeinsame Kloster- und Pfarrkirche. Das Kloster war vornehmlich dem Adel vorbehalten. Aufgenommen wurden Töchter sauerländischer und rheinischer Geschlechter.

Marktplatz Drolshagen

Der Marktplatz entstand nach dem Brand von 1838 im Gefüge der neuen rechtwinklig angelegten Straßen. Seine heutige Gestaltung bekam er 1991. Der Brunnen in der Mitte erinnert an Knotenpunkte der Ortsgeschichte, verbunden mit vier Sprüchen des Mystikers Angelus Silesius (1624-1677).

Stadt Kierspe

Historische Straße zwischen Bracht und Grünewald

Bei der „Historischen Straße zwischen Bracht und Grünewald“ handelt es sich um ein Teilstück der ersten preußischen Kunststraße von Frankfurt nach Amsterdam. Der Ausbaubeginn dieses Straßenstückes ist entsprechend der Literatur mit 1788 anzunehmen. Das Straßenstück ist ein Beleg für die Geschichte des straßengebundenen Transportwesens und die Geschichte der überregionalen Handelsbeziehungen.

Hohlwege an der B 54 in Meinerzhagen

Die Hohlwege sind Überreste der ehemaligen Straße von Siegen nach Hagen, einer wichtigen Fernverbindung, die südlich bis nach Frankfurt und nördlich bis nach Holland verlief.

Hohlwege Haumche

Bei den gut erhaltenen und im Gelände deutlich sichtbaren Hohlwegen Haumche in Meinerzhagen handelt es sich um Teile einer alten, von Köln über Wipperfürth kommenden und weiter über Attendorn, Elspe, Winterberg , Kassel nach Leipzig führenden Fernstraße, die unter dem Namen „Heidenstraße" bekannt ist.

Historische Straßenkreuzung Wildenkuhlen

Schon vor 1790 verlief an diesem späteren „Drehkreuz der Eisenstraße Südwestfalen“ die sogenannte „Heerstraße“ von Dortmund nach Frankfurt. Es handelte sich dabei um eine noch unbefestigte Straße, die auf der Trasse der heutigen Thingslindestraße durch den Kalkabbau am Wildenkuhlen und über die Heerstraße am Hülloch vorbei durch einen tiefen Hohlweg nach Gräfingsholz und weiter nach Meinerzhagen verlief.

Sessinghauser Hammer

- Ein Industriemuseum und Ausflugsort in Planung -
Der Sessinghauser Hammer soll in den kommenden Jahren zu einem attraktiven Ort für BesucherInnen (Wanderer, Radfahrer, Bahnreisende, Tagestouristen) umgebaut werden. Derzeit ist der ehemalige Hammer noch nicht vollständig restauriert und nur in Teilen von Außen zu besichtigen.

Stadt Lüdenscheid

Hohlwegbündel Freisenberg

Bei dem Hohlwegbündel im Gewerbegebiet Freisenberg in Lüdenscheid handelt es sich um ein sehr schönes Beispiel einer überregional bedeutenden Überlandverbindung. Das Hohlwegbündel ist Teil einer alten, seltenen Nord-Süd Verbindung des Sauerlandes. So führt diese alte Wegeverbindung nach Norden in Richtung Hagen und stellt in Richtung Süden eine Verbindung in Richtung Siegen-Olpe dar.

Historischer Drahthandelsweg Iserlohn-Altena-Lüdenscheid

Der Historische Drahthandelsweg verläuft vom Bahnhof Iserlohn über Altena zum Bahnhof Lüdenscheid.

Mausoleum Selve auf dem alten evangelischen Friedhof Lüdenscheid

Auf dem Alten evangelischen Friedhof an der Mathildenstraße befinden sich mehrere für die Familiengeschichten Lüdenscheids wichtige Grabdenkmäler. Das Eindruckvollste dieser Grabdenkmäler ist das Mausoleum der Familie Selve, welches um 1909 errichtet wurde. Dieses Mausoleum wurde sehr wahrscheinlich Herrn Gustav Selve gewidmet, einem Mann, der zu Lebzeiten zu den 20 reichsten Personen des damaligen Kaiserreiches gehört haben soll.

Versetalsperre

Die Versetalsperre, zwischen Lüdenscheid und Herscheid (A45, Abfahrt Lüdenscheid-Süd), zählt neben Bigge, Möhne und Sorpe zu den großen Stauseen im Sauerland. Mit der Fläche von 170 ha und Stauinhalt von 32,2 Mio. cbm ist das die größte Talsperre im Märkischen Kreis.

Altstadt Lüdenscheid

Mit ihrem unverwechselbaren historischen Grundriss und dem zum größten Teil gut erhaltenen Baubestand aus dem Mittelalter und der Gründerzeit ist die Altstadt Lüdenscheids Anziehungspunkt für Besucher aus nah und fern.

Arbeitersiedlung Lüdenscheid

Die Siedlung besteht aus zwei parallelen Häuserzeilen, die an einem nahezu quadratischen Hofraum aufgereiht sind. Die in der Gründerzeit entstandenen Bauten weisen schlichte und strenge Formen auf. Die Siedlung ist ein Beleg für die Wohnverhältnisse der Arbeiterschaft jener Zeit, die sich um Verbesserungen der Wohnmisere in den Altstadtkernen bemühte.

Bürgerhäuser- und Villenarchitektur in Lüdenscheid

Die Stadt Lüdenscheid kann sich glücklich schätzen, den Zweiten Weltkrieg nahezu unzerstört überstanden zu haben, denn die vielen, von der ästhetischen Architektur der Epoche des 19. Jh.s geprägten Bürger-, Wohnhäuser und Unternehmervillen sind somit noch erhalten geblieben. Schauen Sie beim Schlendern durch die Stadt bewusst hin und werfen Sie auch mal Blicke nach oben. In der Altstadt haben sogar noch die die schmalen, eng aneinander stehenden Bürgerhäuser aus der Zeit nach dem großen Stadtbrand von 1723 überdauert, auch hier lohnt es sich, durch die engen Gassen zu streifen und einen Kaffee auf dem Alten Marktplatz zu genießen.

Eisenverhüttungsgebiet Dünnebrett

Oberhalb des Stadtteils Rathmecke befindet sich innerhalb des Krummenscheider Forstes ein Bereich, in dem mittelalterliche und frühneuzeitliche Relikte der Eisengewinnung und -verarbeitung liegen.

Landwehr Baukloh

Die Landwehr im Gebiet Baukloh ist im Zusammenhang mit der ehemaligen Stadtgrenze zu sehen. Aus der Lage der vorgelagerten Gräben ist ersichtlich, dass sich der Wall gegen den Außenbereich des ehemaligen Stadtgebiets der Stadt Lüdenscheid richtete.

Stadt Altena

Landwehren in Altena

Auf Altenaer Stadtgebiet befinden sich vier Landwehre.

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Historischer Drahthandelsweg Iserlohn-Altena-Lüdenscheid

Der Historische Drahthandelsweg verläuft vom Bahnhof Iserlohn über Altena zum Bahnhof Lüdenscheid.

Fuelbecke Talsperre

Die Fuelbecketalsperre ist eine der ältesten Talsperren in der Region. Räumlich zwischen den Orten Altena und Lüdenscheid gelegen (Altenaer Stadtteil Altroggenrahmede), dient sie primär der Trinkwasserversorgung. Dennoch gilt sie als ein beliebtes Ziel für kurze Ausflüge und Spaziergänge.

Drahtrolle Kayser "Up dem Hecking"

Ehemals eine von 12 Drahtrollen im Tal des Springer Bachs und heute Bestandteil der Drahtrollenroute in Altena-Evingsen.

Eingeschossiges Gebäude aus Bruchsteinmauerwerk mit einem pfannengedeckten Satteldach, schon vor 1738 als Drahtrolle später als Fingerhutmühle, zuletzt zur Produktion von Drahtziehwerkzeugen (Ziehsteine) genutzt. An die frühere Nutzung erinnert das noch vorhandene eiserne Wasserrad an der rechten Stirnseite des Gebäudes, die Inneneinrichtung ist nicht mehr vorhanden. Ab 1996 erfolgte die Instandsetzung und seit 2001 wird das denkmalgeschützte Gebäude mit dem neuerrichteten Nebengebäude als Gaststätte genutzt. Etwa 200 m entfernt befindet sich das kleine Museum der Drahtrolle „Am Hurk“.

Ehemaliger Kleinbahnhof (Mühlenrahmede)

Bei dem Haus mit dem markanten blaßvioletten Anstrich aus dem Jahre 1908 handelt es sich um das frühere Stationsgebäude der Kreis-Altenaer Eisenbahn, der sog. "Schnurre", die zwischen 1887 und 1961 eine günstige Verkehrsverbindung zwischen Altena und Lüdenscheid darstellte.

Stadt Iserlohn

Dechenhöhle und Deutsches Höhlenmuseum Iserlohn

Ein Besuch der Dechenhöhle und des Deutschen Höhlenmuseums Iserlohn lohnt sich. 1868 von Eisenbahnarbeitern entdeckt, hat die Dechenhöhle in Iserlohn-Letmathe bis heute über 14 Millionen Besucher angezogen. Sie ist berühmt für ihren außergewöhnlichen Tropfsteinreichtum und ihre prähistorischen Tierfunde. Stalagmiten und Stalaktiten, hauchzarte steinerne Vorhänge, Tropfsteinsäulen und glitzernde Kristalle in klaren Wasserbecken begleiten Ihren Weg.

Pater und Nonne

Am Lenneufer, unweit des Ortsteils Letmathe, liegen an der nach Iserlohn führenden Landstraße ein Paar senkrecht aus dem Tale stehende Kalkfelsen dicht nebeneinander, welche man im Volke den "Heierstein" oder auch "Pater und Nonne" zu nennen pflegt. Beide Felsen ragen 150-160 Fuß über dem Fluss. Da der Kalk von heller Farbe ist, heben sie sich um so bedeutsamer von dem Grün des Waldes, der die Berge bekleidet, ab.

Kettenschmiede Treude/Römer

Die Kettenschmiede Treude/Römer wurde zusammen mit dem Wohnhaus vor 1850, möglicherweise sogar schon im 18. Jahrhundert errichtet. Der erste namentlich bekannte Eigentümer war Heinrich Theile. Sein Nachfolger Wilhelm Rüther verkaufte das ganze Anwesen 1907 an Julius Treude sen. Julius Treude war der letzte Schmied, der hauptberuflich im Kotten arbeitete. Sein gleichnamiger Sohn schmiedete in der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg nur noch aus Gefälligkeit oder zu Demonstrationszwecken.

Kettenschmiede Brenzel (Grürmannsheide)

Wann die eh. Kettenschmiede Rüsch (heute Brenzel) genau erbaut wurde, ist umstritten. Das Westfälische Amtes für Denkmalpflege geht davon aus, dass der Kotten um 1860 errichtet wurde, während die Familienüberlieferung Rüsch/Brenzel davon ausgeht, dass die Schmiede schon im 18. Jh. erbaut wurde. Fest steht lediglich, dass seit 1778 die Familie Rüsch in der Grürmannsheide ansässig war. Es war üblich, dass die Söhne neben dem Beruf des Bauern auch den des Schmiedes ergriffen. Der letzte Schmied in der Familie war Fritz Rüsch, der sein Handwerk bis 1938 ausübte.

Ehemaliges Mastesches Fabrikhaus

Zweigeschossiges Fachwerkhaus auf Bruchsteinsockel, möglicherweise um 1810 errichtet und in den späten 1850er Jahren als Fabrik der Gebrüder Maste bezeichnet, welche später die Industriesiedlung Barendorf aufbauten. Seit 1999 Sitz des Museums für Handwerk und Postgeschichte.

Kettenschmiede Heuer (Refflingsen)

Eigentümer des Hofes ist der Fürst Salm-Horstmar, dessen Vorfahren 1857 das Anwesen gekauft hatten. Ein Jahr darauf wurde der Hof an Bernhard Heuer verpachtet und um 1860 die Schmiede erbaut. Heuers Sohn Robert war als gelernter Kettenschmied von ca. 1900 bis in die 20er Jahre hinein im Kotten hauptberuflich tätig, dessen gleichnamiger Sohn benutzte die Schmiede ab 1928 nur noch zu privaten Zwecken.

Stadt Hagen

3 TürmeWeg - Industrie-Kultur-Natur

Schwierigkeit: leicht Strecke: 13 km Dauer: 4 h Aufstieg: 335 m Abstieg: 335 m
Karte 3-TürmeWeg

aussichtsreich Premiumweg Deutsches Wandersiegel Rundtour Einkehrmöglichkeit kulturell / historisch

Der 3 Türme Weg - ein Themen-Rundwanderweg, der Industrie, Kultur und Natur in Hagen verbindet

Unter den Wanderwegen in Hagen und Umgebung nimmt der 3 TürmeWEG eine beson­dere Stellung ein. Trotz seiner unmittelbaren Anbindung an die Hagener City entführt er direkt in eine wundervolle Waldlandschaft, die einmalig schön und unverwechselbar ist.  

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Riemerschmid Haus

Das Riemerschmid Haus ist ein typisches Arbeiterwohnhaus der Hagener Walddorf-Siedlung, die der Architekt Richard Riemerschmid ab 1907 für die Arbeiter der nahegelegenen Textilfabrik Elbers plante. Heutzutage ist es ein bedeutendes Zeugnis einer Arbeitersiedlung nach 1900.

Siedlung "Lange Riege"

Die "Lange Riege", einst Wohnung und Werkstätte der Eilper Klingenschmiede, kann auf eine über 300jährige wechselvolle Geschichte zurückblicken. Lange vor der Industrialisierung gingen hier Schmiede aus dem bergischen Land ihrer Arbeit nach.

Villa Post (jetzt VHS Hagen)

Die Villa liegt zentral in Bahnhofsnähe in einem Park mit altem Baumbestand. Sie wurde 1892 von dem Wehringhauser Kaufmann Wilhelm Post im spätklassizistischen Stil in Anlehnung an die Renaissance erbaut: ein kubischer, zweigeschossiger Backsteinbau mit Werksteingliederung und pfannengedecktem, flach geneigtem Walmdach.

Harkort Stausee

Wassersport, Entspannung und Kultur

Stadt Ennepetal

Kluterthöhle Ennepetal

Der Besuch von Deutschlands größte Naturhöhle bietet neben einem 6 km langem Naturerlebnis noch einen angenehmen und gesunden Nebeneffekt: die Höhlenluft lindert Asthma bronchiale, chronische Bronchitis, Heuschnupfen und Keuchhusten.

WasserEisenLand e. V. (Hg.), Erlebnisführer Eisenstraße Südwestfalen. Die Eisenstraße und ihre Geschichte. Klartext-Verlag Essen, 2016. zahlr. farb. Abb., Broschur, 14,95 €, ISBN 978-3-8375-1669-2
Erhältlich im Buchhandel.
Weitere Informationen finden Sie hier >>>

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