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Unternehmer, Forscher, Reformer und Arbeiter

Was wäre die Eisenstraße ohne ihre klugen und fleißigen Köpfe? Ohne die Persönlichkeiten, die Innovationen gewagt, Reformen bewegt und neue Denkrichtungen angestoßen haben? Und ohne die vielen tatkräftigen Unternehmer und fleißigen Arbeiter, die für den wirtschaftlichen Wohlstand gesorgt haben und dies heute noch tun?

An dieser Stelle wollen wir Ihnen peu á peu Persönlichkeiten aus den unterschiedlichsten Bereichen vorstellen, welche die Region geprägt haben. Besuchen Sie diese Rubrik bisweilen und schauen, welcher neue Kopf Einzug gehalten hat.

F. A. A. Eversmann - Wegbereiter, Modernisierer und Wirtschaftsförderer

Der in Fabrikenkommissar Friedrich August Alexander Eversmann († 1837 in Berlin), der in Hagen lebte und arbeitete, hat durch sein Wirken wesentlich zur Förderung unseres wirtschaftshistorischen Bewusstseins beigetragen.

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Jung-Stilling: Ökonom, Augenarzt und Literat

Johann Heinrich Jung genannt Jung-Stilling (geb. 1740 in Grund bei Hilchenbach – 1817 gest. in Karlsruhe) war ein Multitalent seiner Zeit: Schneidergeselle, mit bereits 15 Jahren Dorflehrer, Augenarzt, Doktor der Medizin, Professor für Wirtschaftswissenschaften sowie Staatswissenschaften und Schriftsteller.

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Karl Ernst Osthaus - Industrieller, Reformer und Kunstmäzen

Eine der berühmtesten Hagener Persönlichkeiten ist Karl Ernst Osthaus (1874-1921), der Gründer des Folkwang-Museums. Osthaus war sehr um die städtebauliche Ästhetik bemüht und hinterließ mit dem Museum Folkwang, den Bauten von Henry-Van-der-Velde und seiner Sammlung an bedeutenden Werken zeitgenössischer Kunst der Industriestadt ein nachhaltiges kulturelles Erbe.

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Friedrich Harkort- Industriepionier und Sozialpolitiker

Friedrich Harkort (1793-1880) war als Sohn einer einflussreichen Reidemeisterfamilie in der Grafschaft Mark einer der ersten deutschen Industriepioniere des 19. Jhs.

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Bernhard Wilhelm Funcke, genannt „Schruwen Willem“

 Streitbar und undiplomatisch, so schätzte sich Bernhard Wilhelm Funcke II (1820-1896) Sohn des aus Lüdenscheid stammenden Bernhard Wilhelm Funcke I  (1793-1857) und einer der bedeutenden Unternehmer Hagens selbst ein. Zu seinem Familienkreis gehörten die Hagener Unternehmerfamilien Moll, Elbers und Harkort.

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Gustav Selve - Vom engagierten Großindustriellen zum "Stillen Gustav"

Gustav Selve (1842 - 1909) war ein bedeutender Großindustrieller des ausgehenden 19. Jahrhunderts. Das was Krupp für Essen war, wurde Selve für Altena, denn der Unternehmer engagierte sich sozial sehr für seine Arbeiter. Im Namen seiner Mitarbeiter wurde 1911 das heute noch gut erhaltene Selve-Denkmal am Berg zwischen Lenne- und Rahmedetal erstellt, das im Volksmund den Namen „Stiller Gustav“ erhalten hat.

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Gertrud Hueck: die Fabrikantengattin als Kunstmäzenin

Die Fabrikantengattin Gertrud Hueck  (1897-1992) hegte und pflegte in ihrem Haus rege Kontakte zu Lüdenscheider und überregionalen Kunst- und Kulturszene, dabei trat sie nicht nur als passiv, sondern auch als aktiv handelnde Gönnerin auf.  

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Johann Caspar Rumpe - bedeutender Unternehmer und Wirtschafts-Netzwerkler der Wende 18./19. Jh.

Johann Caspar Rumpe (1748-1833) gilt als einer der bedeutendsten Unternehmer an der Schwelle zur Industrialisierung in Preußen und ist ein gutes Beispiel für das Funktionieren eines dichten Netzes wirtschaftlicher Kooperationen im 18. und 19. Jahrhundert.

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Friedrich Flick - Vom strebsamen Angestellten zum umstrittenen Unternehmer

Friedrich Flick (1883-1972), geboren in Ernsdorf (heute Kreuztal) hatte nach einem Betriebswirtschafts- und Volkswirtschaftsstudium in der Eisen- und Hüttenindustrie als Angestellter zu arbeiten begonnen. Durch strategisches Handeln kletterte er die Karriereleiter empor, bis er schließlich einen ganzen Konzern sein Eigen nennen konnte. Der Weg dorthin wurde allerdings durch sein Sympathisieren mit den Nationalsozialisten erleichtert.

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Fürstin Pauline zur Lippe - reisefreudig, wissbegierig und mitteilsam

Fürstin Pauline zur Lippe (1769-1820), verheiratet mit Leopold I., führte als Witwe in der Zeit von 1802 bis 1820 die Regentschaft in Vertretung für ihren noch minderjährigen Sohn und unternahm verschiedene Reisen.

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August Sander - Vom kleinen Haldenjungen zum großen Fotokünstler

Seine Bekanntheit verdankt der in Herdorf geborene August Sander (1876-1964) seinem fotografischen Werk über „Menschen des 20. Jahrhunderts“, ein Monumentalwerk, dem sich Sander über Jahre hinweg widmete.

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Jakob Scheiner - Industrie-, Stadt und Landschaftsmaler

Im Künstlerlexikon Thieme/Becker wird Jakob Scheiner als Landschaftsmaler geführt, aber diese Einordnung trifft nicht den Kern der Arbeiten von Jacob Scheiner. Seine eigentliche Profession galt der Bauwerksaufnahme, insbesondere im Bereich der Industriearchitektur.  

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Bernd und Hilla Becher – der Grafiker und die Fotografin

Sie sind an sich nur gemeinsam denkbar, weil sie in ihrer künstlerischen Karriere immer als Paar und selten als Einzelperson in den Blick genommen wurden. Das mag daran liegen, dass sie sich in ihrer Kunst- und Fotografieauffassung so hervorragend ergänzt haben. Ihr gemeinsames Werk nahm für Generationen von Kunstschaffenden eine Vorbildfunktion ein.

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Peter Weller – Die Siegerländer Wirtschaft im Fokus

Peter Weller (1868-1940) hatte im Laufe seines Lebens verschiedene Professionen. Der gebürtige Westerwälder war Bergmann bzw. Haldenjunge auf der Grube Bindweide im Westerwald (Gebardshain/Steinebach), arbeitete im Büro einer Zeche und kam etwa um 1900 über einen privaten Kontakt zur Fotografie.  Später war er in einem Kinematografischen Theater wahrscheinlich wieder kaufmännisch tätig und übernahm letztendlich ein Lichtspieltheater.

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Hollekuse Willäm und die Gewerkschaft Ongelsgrow

Bei einer Betrachtung der Siegerländer Originale darf man nicht den ideenreichen Dillnhütter Maler Wilhelm Holdinghausen, „Hollekuse Wiiläm", und die Gewerkschaft „Ongelgrow" vergessen, die unlösbar mit ihm verbunden ist. In dieser Gewerkschaft sammelten sich viele Männer um ihn, die mit den tollsten Einfällen und einer heiteren Phantasie eine echte Gewerkschaft mit Gewerken, Kuxen und mancherlei bergmännischen Begriffen hervorzauberten, obgleich eine Grube nicht bestand.

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Pott Jost - Not macht erfinderisch

"Pott Jost" - so hieß der Legende nach ein pfiffiger Kaufmann , der eigentlich mit steinernen Töpfen handelte, aber in Altena aus Drahtabfällen eine große Erfindung machte. 

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Henner und Frieder - eine Hommage an die Siegerländer Arbeitswelt

Der Bergmann und der Hüttenmann - Henner und Frieder - sind die Symbolfiguren der harten Arbeitswelt des Siegerlandes.

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Ein Gesicht - stellvertretend für alle Arbeiter: Karl Fries

Dieses Foto hängt in vielen Siegener bzw. Weidenauer Haushalten im Flur oder im Wohnzimmer - den meisten sind aber die Namen der Arbeiter auf dem Bild unbekannt. Die historische Idylle, die dieses Foto ausstrahlt, lässt auch vergessen, wie hart die Arbeit in den Hammerwerken gewesen war.

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Otto Krasa - Heimatforscher und Archäologe

Otto Krasa (1890-1972), in Breslau (heute: Wroclaw) geboren, kam 1911 ins Siegerland und wurde Volksschullehrer und Heimatforscher. In den 1930er Jahren entwickelte er eine besondere Vorliebe für die Erkundung von Schlackenhalden und Verhüttungsplätzen im Siegerland. Getrieben von dem Wunsch, latènezeitliche und damit mehr als tausendjährige Spuren zu entdecken, erkundete er die Landschaft seiner Heimatregion.

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Friedhelm Dachs vom Hohlweg - Traditionsbewahrer und Geschichtenerzähler

Vor über 200 Jahren – so nimmt man an – haben sich die Vorfahren derer vom Hohlweg an einem Hang irgendwo in einem südwestfälischen Hohlweg niedergelassen.

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Texte

August Sander, Friedrich Harkort, Fürstin Pauline zur Lippe, Jakob Scheiner, Hilde und Bernd Becher, Friedrich Flick, Otto Krasa, Gustav Selve, Karl Ernst Osthaus, Bernhard Wilhelm Funcke, Peter Weller, Gertrud Hueck: Irene Rumpler M.A.

Friedrich Eversmann, Pott Jost, Johann Heinrich Jung-Stilling, Henner und Frieder, Friedhelm Dachs: Susanne Thomas M.A.

WasserEisenLand e. V. (Hg.), Erlebnisführer Eisenstraße Südwestfalen. Die Eisenstraße und ihre Geschichte. Klartext-Verlag Essen, 2016. zahlr. farb. Abb., Broschur, 14,95 €, ISBN 978-3-8375-1669-2
Erhältlich im Buchhandel.
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