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Von Karren, Köhlern, Kirchgängern und anderen Geschichten

Geführte Geschichtenwanderung zur Kulturlandschaft um die Wendener Hütte

An der Wendener Hütte ist die Gewerbegeschichte Südwestfalens gut in der Landschaft ablesbar. Sie wurde um die Wendener Hütte von Berg-, Hütten-, Fuhrleuten und Köhlern mitgeprägt und die Landschaft prägte umgekehrt auch die Menschen, die hier lebten

Sie waren direkt von ihr abhängig und den Kräften der Natur ausgesetzt: auf dem Acker, im Steinbruch, die Sorge um das tägliche Brot, Holz schlagen und Eisen schürfen, schädliche Nässe, Kälte und Sturm und anderen Widrigkeiten der Natur.

Doch wer kennt noch die alten Geschichten, die von und über diese Menschen erzählt wurden.

Geschichten über die müßige Suche der Bergmänner nach den Erzadern und von der schweißtreibenden Stahlherstellung der Waldschmiede. Auch darüber, wie dankbar ein Fuhrmann damals darüber war, sicher am Ziel seiner Fahrt angekommen zu sein, ein Bett und Essen zu haben, lässt sich viel erzählen. Die Geschichten regen den Zuhörer an, darüber nachzudenken, was die Menschen trotz aller Gefahren, Entbehrungen und Enttäuschungen durchhalten ließ und was dem arbeitsreichen und von Entbehrungen geprägten Leben überhaupt einen Sinn gab. Dass man sich aus der Geschichte auch für das Leben in der heutigen Zeit viele Erkenntnisse herausziehen kann, das zeigt der Kulturlandschaftsführer Michael Thon, der die Spurensuche auf dem Wanderweg um die Wendener Hütte anleitet.

Treffpunkt und Start der Wanderung: Gießhalle der Wendener Hütte.

Termine: n. V. für Gruppen, der Gruppenbuchungspreis beträgt 85,- Euro

Gesonderte offene Termine entnehmen Sie bitte dem Eisenstraßen-Terminkalender.

Wegeführung: Länge: 3,5 km; Höhenmeter: 163 m.
Durch den Rehsiepen geht es auf die Höhe und an der Kapelle wieder ins Biggetal, am Steinbruch vorbei Richtung Brün und zurück zur Wendener Hütte.

Ausrüstung: Wer mitwandern und den Geschichten lauschen möchte, soll sich temperatur- und wetterangepasst kleiden und sich mit festem Schuhwerk ausstatten, denn der Abstieg von der Kapelle ins Tal ist etwas steiler und erfordert hohe Wanderstiefel, intakte Knie und etwas Muskeln. Fernglas und Fotoapparat nicht vergessen!

Achtung: Bei Gewitter muss der Termin verschoben werden. Auf Besonderheiten der Gruppe und Teilnehmer/innen ist rechtzeitig hinzuweisen.

Hinweis: Fotos für den Privatgebrauch sind gestattet, sonstige Bild-, Ton- und Filmaufnahmen bedürfen der ausdrücklichen Genehmigung durch den Veranstalter.
Der Teilnehmerbetrag ist vor Ort passend in bar zu Beginn der Wanderung zu entrichten. Keine Erstattung bei Ausfall durch den Teilnehmer. Maximale Wartezeit 15 Minuten. Bitte Handynummer hinterlassen!

Buchung:Die Führung kann gebucht werden unter: Tel.: 0 27 61 / 8 17 52 + 8 14 01, Email:

Zum Museumswanderweg „Auf alten Fuhrmanns- und Köhlerwegen“: Der Museumswanderweg wurde 1996 eingerichtet, eine Beschilderung erläutert einzelne Stationen des Weges. Das Faltblatt zum Museumswanderweg ist an der Museumskasse oder hier als Download erhältlich: http://www.wendener-huette.de/wp-content/uploads/2013/03/Folder-Museumswanderweg.pdf

Anreise:

Adresse

Michael Thon
Bergstraße 32
57271 Hilchenbach
Telefon 02733-8117250
gruenthon@t-online.de
» Homepage

Museumswanderweg "Auf alten Fuhrmanns- und Köhlerwegen"

Schwierigkeit: Strecke: 8 km Dauer: 2 h Aufstieg: 150 m Abstieg: 150 m
Wendener Hütte

Fernradweg aussichtsreich kinderwagengerecht Rundtour mit Einkehrmöglichkeit familiengerecht, Kinder kulturell / historisch

Der kultur- und naturkundliche Museumswanderweg liegt an der "Eisenstraße Südwestfalen". Start- und Endpunkt des Rundweges ist die Wendener Hütte. Entlang des Weges führen Informationstafeln den Wanderer in die Besonderheiten einer Kulturlandschaft ein, die durch die zunehmende Nutzung natürlicher Ressourcen für das eisenerzeugende und -verarbeitende Gewerbe seit dem 18. Jh. entstanden ist.

Denn Flyer zur dem Wanderweg finden Sie hier als Download: >>>

 

Tourdetails »
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